Sichtbarer Protest entwickelt sich

Nachdem das Aktionsbündnis im Juni auf seiner Mitgliederversammlung die uns anonym zugespielte erste offizielle Karte der DB zu einem möglichen Verlauf der Trasse durch den Stadtwald und zwischen Wester- und Kirchweyhe in nur wenigen Kilometern Abstand zur Bestandsstrecke veröffentlicht hatte, sind doch viele Menschen durch unmittelbare Betroffenheit wach geworden. Entsetzt haben sie vor allem vor allem im Nordkreis die Bedrohung festgestellt, die auf sie mit der DB-Planung zukommen könnte.

Das hat zu Reaktionen geführt, die in einer aktiven Protestkultur sichtbar wird. Verwaltung, Kommunalpolitik, Stadtwerke Uelzen und Bürgerinnen und Bürger üben sich in einem Schulterschluss, damit der Kelch an ihnen vorbei gehen möge. Das soll aber nicht aus reinem Egoismus geschehen, damit andere das Problem vor der Haustür haben, sondern der Stadtwald als „Klimaschützer“, Naherholungs- und Trinkwasserschutzgebiet muss unberührt bleiben. Auch die massive Zerschneidungswirkung einer Trasse mit all ihren weitreichenden Folgewirkungen im Siedlungsbereich sowie der Verlust landwirtschaftlicher Wertschöpfung und der Natur bringen die Menschen auf die Barrikaden, zumal schon fast in Sichtweite seit 160 Jahren der Schienenstrang zwischen Lüneburg und Uelzen als Alternative parallel entlang führt. Der Ausbau dieser Strecke war vor 7 Jahren das Ergebnis eines steuerfinanzierten Dialogforums, das gerade verhindern wollte, dass man nach dem St.-Florians-Prinzip Regionen gegeneinander ausspielt.

Das Aktionsbündnis ist aktuell sehr eng mit den Protestbewgungen in Wester- / Kirchweyhe und im Sternviertel verbunden und unterstützt mit Informationen und auch Mitteilungen zum Aufbegehren gegen die Bahnpläne. Daher veröffentichen wir gerne deren Ankündigungen: